Als wir 2021 hierhergezogen sind, war der Garten zum groĂŸen Teil einfach nur kahler Boden und ein von Brombeeren Ă¼berwucherte Gartenteil am Wohnhaus. Die Obstbäume auf der Streuobstwiese waren seit Jahren nicht gepflegt bzw. jetzt damit es "ordentlicher" aussah, abgesägt.
Wir haben einige Apfelbäume und verschiedene BĂ¼sche gepflanzt und versuchen mit Pflegeschnitten die alten Apfel- und Kirschbäume zu retten. Wenn aus SicherheitsgrĂ¼nden Bäume sehr gestutzt werden, wird ein möglichst groĂŸer Teil als stehendes Totholz belassen. So ging es mit einer morsche Kirsche, die aufs Dach zu fallen drohte. In dem Bereich fĂ¼rhlen sich z.B. verschiedene Spechte, verschiedenste Meisen, Spatzen, GrasmĂ¼cken und andere Vögel sehr wohl. Auch die Hornissen finden in den hohlen Apfelbäumen Nistmöglichkeiten. Da die Kirschbäume zwar leckere , groĂŸe Kirschen tragen, aber viel zu hoch zum Ernten sind, ist der Tisch fĂ¼r alle tierischen Kirschliebhaber im Sommer reich gedeckt.
Der Hang zum Garten ist inzwischen mit Schlehen, Feldahorn, WeiĂŸdorn, Traubenkirsche, Holunder, Heckenrose und Eiche bewachsen. Eine groĂŸe Säulenthuja darf als Spielplatz fĂ¼r die Spatzen bleiben und eine Eibewächst auch schon seit vielen Jahren am Rand.
Drei junge Quessantschafböcke haben die Aufgabe das Gras im unteren Bereich zu mähen, halten genĂ¼ĂŸlich die Brombeeren klein und lichten auch die verschiedenen Hecken aus. Es wird spannend, was sich durch die Beweidung in der Natur entwickelt